Musik und ihr Vertrieb

Moderat (Bpitch Control)

Aus der Reihe: Muss das sein? oder auch Warum ist das so?
Es gibt da so ein Album, nennen wir es Moderat von der gleichnamen, großartigen Vereinigung Moderat mit Heimat Berlin und Apparat sowie Modeselektor als Mitgliedern.

Besagtes Album fand seinen Weg, wieso vieles, ins Netz — vor eigentlicher Veröffentlichung. Um genau zu sein, zwei Monate davor. Viele sagen und sagten “Zum Glück!”, denn es handelt sich bei diesem Album um ein Großartiges.

Nun verstrich der angekündigte Termin zur Veröffentlichung. Gründe, unbekannt. Neu angesetzter Termin, ein Monat später. Da haben wir also ein Album, dass seit zwei Monaten relativ einfach “zu bekommen” ist und die offizielle Veröffentlichung verschiebt sich um einen weiteren Monat. Sicher gibt es dafür einige und wichtige Gründe und/oder Absichten. Möglicherweise das Timing, das Album als BPC200 — also das 200. Release von BPitch Control zu veröffentlichen. Oder auch ein erhöhter Promotion-Aufwand oder -Gewinn.

Nun die Frage nach dem “Warum?“. Wieso werden Alben nicht direkt veröffentlicht, wenn sie fertiggestellt und gemastert sind? Können Promotion und Veröffentlichung respektive Verkauf nicht parellel laufen? Beduetet, ich kann dem Käufer (egal ob als CD, DVD oder iTunes-Download) das verkaufen, was er sich auch direkt kaufen kann und nicht für zwei Monate auf heißen Kohlen sitzt um dann irgendwann das Album legal kaufen zu können.

Für die Musik ist der Zeitpunkt der Veröffentlichung egal. Natürlich kann sie Monate im Voraus liegen, doch besser macht es sie nicht. Ich frage mich ob das wirklich der richtige Weg ist, Musik zu vertreiben? Den Käufer ködern, um ihn dann hinzuhalten. Wieso verkaufe ich dem Käufer nicht direkt das, was ich ihm versuche zu verkaufen?

Auf diese Frage hätte ich gerne eine Antwort. Vielen Dank!

(Das Beispiel mit Moderat ist rein exemplarisches und bot sich als aktuelles Beispiel an.)

 

Zero 7 — Give it away

YouTube Preview Image

Es muss 2000 oder 2001 gewesen sein und es hat mich ziemlich in den Bann gezogen. Dieses verträumte Leichtigkeit in diesem Track, der so bezeichnend ist für diese Zeit. Viel Ambient, Chill-Out und Lounge. Großartige Zeit.

Wirklich einer der ersten Songs, die ich bewusst sehr, sehr gern gehört hab und von ausserhalb des Mainstreams kam. Mit 14/15 hat man ja noch nicht ganz so den musikalischen Weitblick.

Definitiv auf Augenhöhe mit Air’s “All I Need“.

 

Côte d’Azur ’08

Côte d’Azur '08

Yes, this blog is still alive. At the moment i am not sure, what i could blog about. Different directions and topics…none of them satisfies me at the end of the day.

While thinking > Listening to Kanye West’s “Love Lockdown“, Zoo Brazil’s “Kalle“, Kleerup’s “Forever ft. Neneh Cherry” and Burial’s “Archangel“…Rembering one of the best holiday trips (Flickr Set) i’ve ever had.

 

Kanye West – Love Lockdown

Kanye West - Love Lockdown

This song is drivin’ me insane.
Heavy Rotation in iTunes since sunday night (with the VMA Live Version). Jumped from #0 to #3 in just two days (with 50 plays) in my AllTime Top25. Seems like, i’m kinda infected.

I had to share this song. It’s something special, something huge. Possibly #1 Hit.

 

sy.ic

syic_cover_480.jpg

 

Pete Tong & Annie Mac

Seit mindestens Anfang des Jahres gehören sie zu meinem Wochenende wie das “Samstags-Brötchen-holen”. Ohne geht nicht. Jeden Samstag Vormittag/Mittag besorge ich mir den jeweiligen Mitschnitt von “Essential Selection” und “Annie Mac’s Mash Up” und lege ihn direkt in meine iPod-Playlist. Das geht dann eine Woche so, bis zum nächsten Samstag.

Die jeweiligen zwei Stunden haben sich mit der Zeit als fantastische Grundlage zum Arbeiten entwickelt. Durch die relativ große Genre-Bandbreite aber die dennoch vorhandene Verwandtschaft sowohl bei Pete Tong als auch Annie Mac sind die Mixe noch so zugänglich, dass sie einen durch starke Unterschiede nicht aus der Ruhe bringen, aber auch nicht so monoton dahinplätschern, wie manches Album.

Pete Tong fährt dabei eher die housige, elektronische und mit Sicherheit auch etwas kommerziellere Tour, beweist aber dennoch immer ein gutes Gehör für kommende Hits und/oder Ohrwürmer. Annie Mac fährt eher den dreckigen Weg, schön derb, bassig und gut auf die Fresse. Aber auch immer mit einem Gespühr für die “Anthems“. Optimal für’s Sport-Training oder einen stressigen Tag.

Keine Ahnung, wann dieses Ritual sein Ende findet. Derzeit freue ich mich jeden Samstag drauf. Ich weiß nicht, ob ich sonst Perlen wie “Adele – Hometown Glory (High Contrast Remix)“, “Fakeblood – Mars” oder “Grovesnor – Drive Your Car” für mich entdeckt hätte.

Pete Tong
Annie Mac’s Mash Up
Adele – Hometown Glory (High Contrast Remix)